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Bertoncelli Hotels Brenzone
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Fischen auf dem Brenzone Gardasee - Italien

Fischen ist ein Sport, der sowohl in Süßwasser-Flüssen als auch im Meer betrieben werden kann.  Das Fischen ist in vielen Gebieten in Italien sehr beliebt und wird durch unterschiedliche Clubs von enthusiastischen Fischern gefördert.
Das Sportfischen unterteil sich in:

  • Fischen an der Oberfläche
  • Fischen beim Freitauchen

Beide Kategorien werden in dem italienischen Sportverein FIPSAS (‘Federazione Italiana Pesca Sportiva e Attività Subacquee’ – Italienischer  Verband für Sportfischen und Gerätetauchen) zusammengefasst. Die Ethik des Sportfischens versetzt den, der diesen Sport ausübt, auf die gleiche Stufe mit seiner Beute.  Derjenige, der das Sportfischen in seiner Unverfälschtheit betreibt, hat nicht das Fangen der Beute zu Nahrungszwecken als eigentliches Ziel vor Augen, sondern er sucht die Herausforderung in der eigentlichen Jagd auf Beute. Die ‘No-Kill’ und die ‘Catch & Release’ Praktiken, die seit kurzem immer beliebter werden, untermauern diese Tendenz. Die ‘No-Kill’ Praktik ist eine besondere Reglementierung, die speziell bei „Gewässern mit Lachsen“ angewandt wird und vorsieht, dass jeder einzelne gefangene Fisch wieder ins Wasser freigelassen wird.

Das ‘Catch & Release’ Verfahren definiert die Gesamtheit dieser sich fortwährend ändernden Methoden; wenn diese vom Fischer an der Oberfläche angewandt werden, erhöhen sich die Überlebenschancen des gefangenen und erneut freigelassenen Fisches.  Die kontinuierliche Evolution dieser Praktiken wird von der Bereitschaft bestimmt, das Überleben der Fische zu gewährleisten.  Diese Garantie ist momentan nicht gegeben, da einem nicht näher definierten Anteil der Beute Verletzungen zugefügt werden, die zum Tode führen können, da der Fisch eventuell keine Nahrung mehr aufnehmen kann. Was das Fischen beim Freitauchen angeht, so ermöglicht diese Aktivität die sogenannte "Catch & Release" Methode, die vor allem das Fangen von Beute verhindert, die vom Gastronomie- und Jagdstandpunkt aus keinen Wert hat, und die Jagd auf Beute nur unter bestimmten Bedingungen zulässt. Der wahre Sportfischer respektiert die Gesetze, die für seine Disziplin gelten (minimale Größen, Fischverbote und keine vom Aussterben bedrohte Arten zu fischen etc.) sowie die Natur selbst.

Und tatsächlich spielt für viele Sportfischer die Umgebung, in der ihre Lieblingsaktivität stattfindet, und die sie leidenschaftlich betreiben, eine grundlegende Rolle; diese Rolle ist manchmal sogar wichtiger, als die Anzahl an gefangenem Fisch. Weiterhin gibt es verschiedene Kniffe bei den unterschiedlichen Techniken des Sportfischens, die es im Voraus ermöglichen, die zu fangende Beute auszuwählen, um so einen unterschiedslosen Fang oder eine Beute von zu kleiner Größe zu verhindern (zum Beispiel die Größe des Angelhakens, Art des Köders und das Fischen während des Freitauchens gibt die Möglichkeit, die Beute zu beobachten, bevor man den Abzug drückt, um die Spezies und ihre Größe zu beurteilen.) Jedenfalls zieht der Sportfischer keinen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Fischen und fängt keine Beute, die er nicht auch essen möchte, um so Teil der Nahrungskette zu werden, welche alle Lebewesen verbindet.  

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